Dafür sollten Sie sich schämen!

16 May, 2018 at 15:56 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

 

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Wohlstand für alle?

15 May, 2018 at 23:06 | Posted in Economics, Politics & Society | Leave a comment

 

Monsieur Jean-Claude Arnault hat den Nobelpreis zerstört

10 May, 2018 at 18:43 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

arnaultIn diesem Jahr wird der Preis nun wieder nicht vergeben. Schlimmer noch: Es ist mehr als fraglich, ob er seine Bedeutung nicht für immer verloren hat und von ihm nur das übrig bleibt, was meistens übrig bleibt, wenn Mythen sterben: das hässliche Geld. Schuld daran ist ein gewisser Jean-Claude Arnault. Das ist unfassbar. Wie kann ein einziger Franzose vollbringen, wozu es zuvor zweier Weltkriege bedurfte? Zumal Monsieur Arnault ein der Weltöffentlichkeit bis vor Kurzem vollständig unbekannter Herr war, der es in seiner Eigenschaft als Gatte einer Dichterin, die zur Literaturnobelpreisjury gehörte, allenfalls zu lokaler Bedeutsamkeit gebracht hatte.

Mit Monsieur Arnault haben die armen Schweden ihre Weinstein-Tragödie bekommen, inklusive sämtlicher hollywoodesker Erzählbausteine: ein Frack tragender Wüstling, Luxusimmobilien, Erpressung, sexueller Missbrauch, womöglich sogar Vergewaltigung. Seit zwanzig Jahren gab es Klagen über den französischen Gatten. Sie wurden von mindestens zwei Ständigen Sekretären der Schwedischen Akademie nicht nur überhört. Arnault wurde von der Akademie überdies in seinen privaten Geschäften unterstützt, selbst dann noch, als man Verdacht schöpfte, dass er die Namen diverser Nobelpreisträger vorab verraten haben könnte. Erst Sara Danius, seit 2015 die erste Frau auf dem Chefposten der Akademie, ließ den Fall untersuchen und trat für Aufarbeitung ein. Sie wurde von ihrem Amtsvorgänger Horace Engdahl dafür öffentlich beleidigt und von einer Mehrheit seiner Unterstützer in der Hoffnung, die Peinlichkeit weiterhin zu vertuschen, zum Rücktritt genötigt. Jetzt hat #MeToo sein prominentestes Opfer: Der Skandal hat eine Weltinstitution zerstört.

DIE ZEIT

Marx und das Ende der Megamaschine

1 May, 2018 at 16:25 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

 

Happy Birthday, Karl Marx. You were right!

1 May, 2018 at 10:30 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

On May 5, 1818, in the southern German town of Trier, in the picturesque wine-growing region of the Moselle Valley, Karl Marx was born …

As we reach the bicentennial of Marx’s birth, what lessons might we draw from his dangerous and delirious philosophical legacy? What precisely is Marx’s lasting contribution? …

marxThe key factor in Marx’s intellectual legacy in our present-day society is not “philosophy” but “critique,” or what he described in 1843 as “the ruthless criticism of all that exists: ruthless both in the sense of not being afraid of the results it arrives at and in the sense of being just as little afraid of conflict with the powers that be” …

We have become used to the go-getting mantra that to effect social change we first have to change ourselves. But enlightened or rational thinking is not enough, since the norms of thinking are already skewed by the structures of male privilege and social hierarchy, even down to the language we use. Changing those norms entails changing the very foundations of society …

The transition to a new society where relations among people, rather than capital relations, finally determine an individual’s worth is arguably proving to be quite a task. Marx, as I have said, does not offer a one-size-fits-all formula for enacting social change. But he does offer a powerful intellectual acid test for that change. On that basis, we are destined to keep citing him and testing his ideas until the kind of society that he struggled to bring about, and that increasing numbers of us now desire, is finally realized.

Jason Barker

Zwischen Freiheit und Unfreiheit gibt es keinen Mittelweg

29 April, 2018 at 11:08 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

Nun kommt es darauf an, dass der einzelne Migrant sich aus dem Würgegriff des Kollektivs befreit und seinen Weg in die freie Gesellschaft beschreitet. Sonst bleibt es dabei, dass unsere Integration gescheitert ist …

big_25c3a37b98Wer das nicht glaubt, sehe sich die Zahlen an: 43 Prozent aller Arbeitslosen haben einen Migrationshintergrund, die Frauenhäuser beherbergen überdurchschnittlich viele Migrantinnen, die Zahl der Salafisten in Deutschland hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt, die Zahl der Gefährder hat sich in den letzten drei Jahren verdreifacht …

Integration ist keine Einbahnstraße, beide Seiten müssen etwas dafür tun – und beide müssen es wollen. Aufseiten der Migranten setzt Integration Widerstand voraus. Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Wer sich in eine freie Gesellschaft integrieren will, muss sich weigern, Teil von unfreien Strukturen zu bleiben. Dazu braucht er Entscheidungsfreiheit. Eine patriarchale Kultur, die auf Ehre und Gehorsam setzt, räumt dem Einzelnen keine Freiheit ein. Die Mainstream-Theologie des Islams zwingt Muslime, sich entweder als Muslime oder als Europäer zu definieren. Deutschland muss sich endlich gegen diese Theologie und dieses Patriarchat abgrenzen. Zwischen Freiheit und Unfreiheit gibt es keinen Mittelweg …

Ich hoffe auf ein Deutschland, wo Menschen anderer Hautfarbe und anderer Religionen problemlos Deutsche sein können, wenn sie sich mit dem Land identifizieren und seine Werte bejahen. Die Trennlinie verliefe dann nicht mehr zwischen Migranten und “Biodeutschen”, zwischen Muslimen und Christen, sondern zwischen Demokraten und Nichtdemokraten.

Hamed Abdel-Samad / Die Zeit

Was als gerecht gilt

27 April, 2018 at 17:16 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

91sJ2jEsGiLSchreiber: Anstatt den Muslimen zu sagen: “Werdet Teil dieser Gesellschaft”, hieß es: “Haltet euch von der westlichen Lebensweise fern. Seid nicht mit Christen befreundet. Geht raus und versucht zu missionieren.” Das waren – vorsichtig ausgedrückt – die Aufforderungen. Besonders krass fand ich die Aussage: “Ihr könnt nicht Muslime und Demokraten zugleich sein.” Die Predigten, die wir angemeldet filmten, hatten eine moderatere Tonalität. Das Phänomen kennt man als Journalist auch von Gesprächen mit Politikern und Wirtschaftsvertretern: Sobald eine Kamera dabei ist, wird anders gesprochen – ein ganz normaler menschlicher Vorgang. Bei manchen Predigten fiel mir selber erst hinterher auf, wo das Problem lag. Zum Beispiel beim Thema Gerechtigkeit.

ZEIT: Gegen Gerechtigkeit ist wenig einzuwenden.

Schreiber: Aber was als gerecht gilt, das ist von Land zu Land unterschiedlich. In einem Taliban-Staat ist es gerecht, wenn Frauen gesteinigt werden, weil sie angeblich Ehebruch begangen haben. In Saudi-Arabien ist es gerecht, dass man einem Dieb die Hand abhackt. In Deutschland ist genau das nicht gerecht und entspricht auch nicht unserem Verständnis von Gerechtigkeit. Es wird also vom Imam ein Wort in den Raum geworfen, und wenn man es kritisch hinterfragt, heißt es: Was willst du denn, der Imam sagt doch nur, man soll gerecht sein! Natürlich ist es ein positiver Begriff für uns, aber jeder versteht darunter etwas anderes. Die Unterscheidung mag pingelig erscheinen, ist aber keine Kleinigkeit.

Die Zeit

Scientific racism and the alt-right

24 April, 2018 at 13:14 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

Welche Rolle Gene beim IQ spielen, kann man untersuchen, indem man identische Zwillinge findet, die bei ihrer Geburt getrennt wurden und getrennt voneinander groß wurden. Es gibt nur wenige untersuchte Fälle, in denen Zwillinge in unterschiedlichen Familien aufgewachsen sind, die gleichzeitig zu verschiedenen sozialen Schichten mit abweichendem Bildungsniveau zählten. Untersuchungen zeigten hier deutliche Unterschiede in den IQ-Werten – in einem Fall lagen 20 IQ-Punkte zwischen den Zwillingen, in einem anderen sogar 29 …

PinocchioDie Erforschung von Adoptionen bestätigt diesen Eindruck. Wer statt einzelnen Personen ganze Populationen betrachtet, entdeckt ein ähnliches Muster.

Der bedeutendste IQ-Theoretiker der vergangenen 50 Jahre ist der Neuseeländer James Flynn. Er fand heraus, dass die IQ-Tests mit jeder Generation anspruchsvoller werden müssen, wenn ein Schnitt von 100 erhalten bleiben soll … Er stellte fest, dass die durchschnittlichen IQ-Werte im Jahr 1900, gemessen an den heutigen Standards, bei etwa 70 lägen.

Was sich geändert hat, hat nichts mit Genetik zu tun. Stattdessen sind Menschen heute häufiger mit abstrakter Logik konfrontiert, die in den IQ-Tests gemessen wird. Manche Bevölkerungsgruppen begegnen ihr häufiger als andere, was auch erklärt, warum ihre IQ-Werte sich voneinander unterscheiden. Flynn zeigte, dass sich die unterschiedlichen Durchschnittswerte von Populationen komplett durch äußere Einflüsse erklären lassen …

Trotz der überwältigenden Beweise gegen sie bleibt die Rassenlehre ein fester Bestandteil der Ansichten der US-amerikanischen Alt-Right, die sie als politischen Rammbock immer wieder für ihre Kleinstaaten-Agenda einsetzen. Wer glaubt, die Armen seien arm, weil sie dumm geboren worden seien, der braucht auch nicht viel Fantasie, um die These auf ganze Bevölkerungsgruppen zu erweitern, die von Armut betroffen sind.

Gavin Evans / Die Zeit

Manifeste contre le nouvel antisémitisme

22 April, 2018 at 12:42 | Posted in Politics & Society | 1 Comment

Le-Nouvel-Antisémitisme-en-France-L’antisémitisme n’est pas l’affaire des Juifs, c’est l’affaire de tous. Les Français, dont on a mesuré la maturité démocratique après chaque attentat islamiste, vivent un paradoxe tragique. Leur pays est devenu le théâtre d’un antisémitisme meurtrier. Cette terreur se répand, provoquant à la fois la condamnation populaire et un silence médiatique que la récente marche blanche a contribué à rompre …

La dénonciation de l’islamophobie – qui n’est pas le racisme anti-Arabe à combattre – dissimule les chiffres du ministère de l’Intérieur : les Français juifs ont 25 fois plus de risques d’être agressés que leurs concitoyens musulmans. 10 % des citoyens juifs d’Ile-de-France – c’est-à-dire environ 50 000 personnes – ont récemment été contraints de déménager parce qu’ils n’étaient plus en sécurité dans certaines cités et parce que leurs enfants ne pouvaient plus fréquenter l’école de la République …

Pourquoi ce silence ? Parce que la radicalisation islamiste – et l’antisémitisme qu’il véhicule – est considérée exclusivement par une partie des élites françaises comme l’expression d’une révolte sociale, alors que le même phénomène s’observe dans des sociétés aussi différentes que le Danemark, l’Afghanistan, le Mali ou l’Allemagne… Parce qu’au vieil antisémitisme de l’extrême droite, s’ajoute l’antisémitisme d’une partie de la gauche radicale qui a trouvé dans l’antisionisme l’alibi pour transformer les bourreaux des Juifs en victimes de la société. Parce que la bassesse électorale calcule que le vote musulman est dix fois supérieur au vote juif …

Nous attendons de l’islam de France qu’il ouvre la voie. Nous demandons que la lutte contre cette faillite démocratique qu’est l’antisémitisme devienne cause nationale avant qu’il ne soit trop tard. Avant que la France ne soit plus la France.

La liste des signataires:
Charles Aznavour … Elisabeth de Fontenay … Nicolas Sarkozy … Pascal Bruckner … Gérard Depardieu … Carla Bruni … Bernard-Henri Lévy … Julia Kristeva … Luc Ferry … Alain Finkielkraut … Danielle Cohen-Levinas …

Le Parisien

L’antisémitisme en France

22 April, 2018 at 09:49 | Posted in Politics & Society | Leave a comment

FIGAROVOX. – Un an après le meurtre de Sarah Halimi, nous apprenons la mort de Mireille Knoll dans des circonstances similaires. Que cela nous dit-il de la situation de l’antisémitisme en France?

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Alexis LACROIX. – Que la cote d’alerte est atteinte. Et que le déni vertueux a assez duré. Déni vertueux, oui, car, sous prétexte de ne stigmatiser personne, nous avons collectivement ajourné le moment de nommer l’ennemi. Et l’ennemi, c’est, comme l’a dit le président de la République lors de son hommage à Arnaud Beltrame, l’islamisme – un islamisme pas forcément «souterrain», mais en effet toujours «insidieux», qui mine des arpents entiers de notre République et y contrebat l’État de droit.

Les Frères musulmans, qui ne représentent aucunement les musulmans de France, excellent dans la pratique de l’infiltration idéologique. S’ils ne prêchent pas toujours ouvertement l’antisémitisme, leur militance est le terreau sur lequel celui-ci s’est développé, suivant la logique patiente, et comme machiavélienne, d’un travail de sape.

Les médias ont été plutôt discrets au moment de l’affaire Halimi. Pensez-vous qu’au lendemain des attentats de Trèbes, le meurtre de Mireille Knoll va susciter une indignation de masse?

La République a, trop longtemps, trop reculé. Il fallait réagir avec la gravité et la hauteur requises. La marche blanche du 28 mars, malgré les incidents qui l’ont émaillée, va dans le bon sens. Elle montre que, partout, en France, s’amorce une esquisse de prise de conscience. Des quatre coins du pays, au sein de milieux sociologiquement, politiquement, religieusement très divers, ces crimes sont – enfin! – tenus pour inacceptables.

Le Figaro

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